Schluss mit Säureattacken

Auch wenn es uns noch so gut schmeckt – bei Reflux heißt es: vernünftig werden.

Was für ein Genuss: das saftige Bratl, das raffinierte Dessert, der exquisite Wein. Doch dann meldet sich das schlechte Gewissen – als schmerzhaftes Brennen hinter dem Brustbein. Der Spaßverderber nennt sich Reflux. Markenzeichen: Sodbrennen, gefolgt von saurem Aufstoßen, manchmal mit Schluckbeschwerden und Reizhusten. Das Vergnügen ist auf jeden Fall dahin, unser Magen ist schwer überfordert – genauer gesagt, der Speiseröhren-Schließmuskel, der die Grenze zwischen Röhre und Magen kontrolliert.

Schwache Wache

Eigentlich sollte dieser Grenzposten garantieren, dass Verspeistes hier nur in eine Richtung durchkommt. Doch Entzündungen, Medikamente, zunehmendes Alter oder eben üppige Gelage findet der Ringmuskel total unspannend. Auch Schwangerschaft und Übergewicht lassen ihn manchmal erschlaffen. Der ätzende Mageninhalt hat es dann leicht, nach oben auszubüxen. Pech für die Speiseröhre, deren Schleimhaut gegen solche Säureattentate nicht gewappnet ist. Doch was tun?

Gesünder genießen

In vielen Fällen hilft schon eine kleine Kurskorrektur in Richtung gesünderer Lebenswandel (siehe Tipp-Box) sowie Verstärkung für den Schließmuskel im Akutfall. Wie wär’s mit einem „Deckel“ auf dem Mageninhalt? Der aus Braunalgen gewonnene Wirkstoff Alginat bildet so eine gelartige Schutzbarriere, sobald er auf die Magensäure trifft. So wird Sodbrennen bis zu vier Stunden lang gelindert.

Magenfreundlicher speisen

Um Reflux in den Griff zu bekommen, kann es helfen, nicht den Bauch einengende Kleidung zu tragen und ein paar Ernährungsgewohnheiten umzustellen:

  • weniger Fettes und Frittiertes
  • weniger Salz
  • wenig säurehaltiges Obst, wie Zitrusfrüchte oder Kiwis
  • Übergewicht reduzieren
  • mindestens drei Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen

WAS HÄTTE OPA GETAN?

Sodbrennen und kein Präparat zur Hand? Leichte Beschwerden lindern

Kräutertees

Vor allem Kamille oder eine Fenchel-Anis-Kümmel-Mischung beruhigen das Baucherl.

Mandeln und Nüsse

Ziemlich fette Freunde – aber drei bis fünf von ihnen gründlich gekaut binden überschüssige Magensäure.

Kautschi

Kaugummis regen den Speichelfluss an – ebenfalls gut gegen Säure.

Bananen

Das Kalium der gelben Tropenfrucht macht den Magensaft weniger sauer.

Haferschleim

Ein traditionelles Hausmittel, wenn Magen oder Darm Zicken machen.

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